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Unsere Treichelschmiede - aus Liebe zur Tradition
 
 Seit 1990 fabrizieren wir unsere handgeschmiedeten Berner-Treicheln und Innerschweizer-Treicheln.

Die Berner Treicheln fertigen wir in verschiedenen Grössen, und in den Oberflächenbehandlungen roh glatt, roh gebürstet und Zink patina schwarz an. Die Innerschweizer- Treicheln schwarz lackiert.

Unsere Treicheln werden unter dem Namen STEINER WYNIGEN verkauft. Sie werden vorwiegend über den Fachhandel vertrieben. Melden Sie sich bei uns und wir können Ihnen den nächstgelegenen Sattler angeben. Selbstverständlich können Sie auch bei uns einen grossen Teil der Treicheln vor Ort besichtigen und vorallem auch anhören. Zusätzlich zu den unten aufgeführten Ausführungen sind selbstverständlich jederzeit Spezialanfertigungen möglich.
 
RuediHerstellung 1Treicheln Treicheln 
 

  
Wie entsteht eine Treichel ?
 

Treichelproduktion


Treichelproduktion

 

Produktion 3


Produktion 4

Als Ausgangsmaterial dient ein spezielles Stahlblech von 2mm Dicke. Jede Treichelgrösse wird zugeschnitten nach einer eigens für sie geschaffenen Schablone.
Nach dem Zusammen-schweissen der Schnittstellen werden die Treichelhälften im Gesenk erhitzt und ....
... mit dem Handhammer zur gewünschten Form getrieben und ausgeschmiedet. Anschliessend werden die Treichelhälften genau zusammengepasst, geschweisst, genietet und verlötet.
Nach dem Verputzen der Schweissnähte werden die beiden Bügel für Kallen und Lederriemen eingeschweisst. Je nach Verwendungszweck erhalten die Treicheln die entsprechende Oberflächenbehandlung.

 
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ZDF filmt für die Euro im Emmental
Bericht der BZ Berner Zeitung vom 15.5.2008
Das ZDF-Mittagsmagazin mit dem Beitrag aus Wynigen erscheint am Donnerstag, 5. Juni, von 13 bis 14 Uhr
Kamerateam ZDFKamerateam ZDF
  
Die Euro 08 zieht weite Kreise. Wegen des Grossereignisses tourt momentan ein ZDF-Filmteam quer durch die Schweiz. Die deutschen Reporter machten auch Halt in Wynigen: Sie wollten wissen, wie eine Treichel entsteht.

Die ZDF-Reporterin Mara Bergmann staunt: «Das ist aber eine Riesentreichel – wie schwer ist die denn?» Während sie den Klöppel gegen das Blech schlägt, blickt sie zu Ruedi Affolter. «18 Kilo», entgegnet ihr der 66-jährige Schmied. «Aber eine so grosse Kuh gibt es nicht.» Die Treichel werde bloss als Schmuckstück verwendet «Die Kühe sind zu klein»Die Szene zwischen der ZDF-Reporterin und Ruedi Affolter spielt sich in der Treichelschmiede der Firma Steiner Metallbau Landtechnik in Wynigen ab. Das Mittagsmagazin des ZDF dreht im Vorfeld der Euro 08 eine Reportage über die Schweiz. An diesem Dienstag besucht das Filmteam Wynigen. Es will wissen, wie eine Treichel entsteht.

Zu siebt sind sie angereist: Zwei Produktionsleiter, zwei Reporter, ein Redaktor und ein Kameramann mit Assistent. Vor dem Dreh laden sie Mikrofone, Kabel und eine Kamera aus ihren Autos. In der Schmiede stellen sie eine schirmähnliche Lampe auf. Sie beleuchtet die Treicheln auf einem Gestell.Davor spielt die erste Szene. Immer wieder muss Ruedi Affolter sein Sätzchen sagen: «Eine so grosse Kuh gibt es nicht.» Manchmal sagt er auch: «Die Treichel ist zu gross, die Kühe zu klein.» Immer wieder schwingt Reporterin Bergmann die 18 Kilo schwere Treichel. Doch Redaktor René Mahler bemängelt jedesmal ein Detail. Um seinen Hals hängt ein Kasten mit Fernseher. Darauf sieht er, was der Kameramann filmt. Ruedi Affolter hält er an, erst zu reden, wenn das Gebimmel der Treichel nicht mehr zu hören sei. Und Reporterin Bergmann muss ihre Haare aus dem Gesicht streichen. Schatten auf dem Kopf
Für eine andere Szene ist ZDF-Reporter Fabian Meseberg zuständig. Er lässt sich von Schmied Affolter die einzelnen Arbeitsschritte erklären: Das Blech wird mit Hilfe einer Schablone geschnitten, erwärmt und unter die Presse gelegt.
Für den Reporter ist klar: «Es ist spannend, wenn die Funken sprühen.» Also gruppiert sich die Crew um ein Tischchen, auf dem Ruedi Affolter das Blech mit Feuer erhitzt. Wieder und wieder muss er erklären, was er macht. «Bitte kurz», mahnt Redaktor Mahler. Bis Letzterem eine Version passt, braucht es ein paar Anläufe. Denn einmal blickt Affolter in die Kamera, ein andermal hat der Reporter einen Schatten auf dem Kopf.

ZDF filmte auch bei DJ Bobo

Die Aufnahmen in Wynigen sind Teil eines grösseren Beitrags: Die beiden ZDF-Reporter Bergmann und Meseberg reisen im VW-Cabriolet als «EM-Pärchen» durch die Schweiz. Sie übernachten in Rüegsau im Stroh, besuchen DJ Bobo in Basel – und lassen sich in Wynigen die Kunst des Treichelhandwerks zeigen.

Auf die Idee seien sie gekommen, weil Schweizer Fans während der letzten Fussball-WM mit Treicheln ihr Team unterstützt hätten, erklärt Produktionsleiter Udo Harnach. Übers Internet haben die Redaktoren den Betrieb in Wynigen gefunden. Dass das ZDF mit dem traditionellen Handwerk und dem Übernachten im Stroh Klischees bedient, lässt Harnach nicht gelten. «Bei uns in Deutschland sind das keine Klischees.» Und er versichert: Man nehme einen «speziellen Blickwinkel» ein.

Während die ZDF-Crew ihre Utensilien einpackt und zum nächsten Termin hetzt, meint Ruedi Affolter: Nein, mühsam seien die Aufnahmen nicht gewesen. «Arbeiten ist anstrengender.» BZ>Dominik Balmer  

 
 
 
 

 



 





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